0:2 Führung endet in bitterer Niederlage
SG geht mit 5:2 in Schermbeck baden
Spielbericht vom 14. Dezember 2025
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0:2 geführt – und doch noch alles aus der Hand gegeben
Schermbeck. Es sah lange nach einem wichtigen Auswärtserfolg für die SG Finnentrop/Bamenohl aus. Doch trotz einer frühen 2:0-Führung musste sich der Oberligist beim SV Schermbeck am Ende deutlich mit 2:5 (2:1) geschlagen geben.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste nahezu optimal. In einer zunächst ausgeglichenen Begegnung nutzte die SG ihre Chancen konsequent. Bereits in der 7. Minute brachte Christopher Hennes sein Team in Führung, nachdem die Schermbecker Hintermannschaft Unsicherheiten gezeigt hatte. Nur zwölf Minuten später erhöhte Eren Albayrak auf 2:0 (19.) – erneut begünstigt durch einen individuellen Fehler der Gastgeber. Die frühe Führung spielte der SG in die Karten, die kompakt stand und auf weitere Umschaltmomente lauerte.
Doch Schermbeck zeigte sich unbeeindruckt. Nach einer Ecke traf Christopher Stöhr in der 25. Minute zum 1:2-Anschluss. In der Folge verlor die SG zunehmend den Zugriff auf das Spiel. Die Hausherren erhöhten die Intensität, während Finnentrop/Bamenohl in der Defensive stärker gefordert war und offensiv kaum noch für Entlastung sorgen konnte.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie endgültig. Der Druck der Gastgeber nahm stetig zu – und in der 57. Minute fiel der verdiente Ausgleich durch Jos Krechting. Die SG tat sich nun schwer, eigene Akzente zu setzen, und kam kaum noch zu klaren Torchancen.
In der Schlussphase fehlte schließlich die Stabilität, um zumindest einen Punkt mitzunehmen. In der 82. Minute brachte Jamal El Mansoury den SV Schermbeck erstmals in Führung. Nur fünf Minuten später erhöhte Eren Özat auf 4:2 (87.). Spätestens damit war die Partie entschieden. In der Nachspielzeit musste die SG durch Sergen Yüksekdag sogar noch das 2:5 hinnehmen (90.+5).
Was nach einer komfortablen Ausgangslage aussah, endete für Finnentrop/Bamenohl in einer bitteren Niederlage. Nach starkem Beginn gelang es nicht, die Führung über die Zeit zu bringen oder dem wachsenden Druck des Gegners dauerhaft standzuhalten. Nun gilt es, die Winterpause zu nutzen, um die defensive Stabilität zu verbessern und nach Wiederbeginn konstanter aufzutreten.













