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5:0 Sieg gegen Ennepetal gibt Hoffnung

Sonntag, 22. März 2026 · 15:30 UhrOberliga Westfalen, 27. Spieltag

Schiedsrichter: Anna-Lena WeissLinienrichter: Luca-Noel Perschke, Julian Brandt

Zuschauer: 150

0
Klaas2
2'

Tor für SG Finnentrop/​Bamenohl zum 1 : 0

Werlein (Akhabach)14
14'

Tor für SG Finnentrop/​Bamenohl zum 2 : 0

Akhabach tankt sich mit einem eindrucksvollen Solo durch, sein Schuss wird vom Torwart geblockt und landet zurück bei Werlein. Das Ende muss ich nicht beschreiben.

Christoph van der Heusen31
31'

Gelbe Karte für TuS Ennepetal 1911

Albayrak39
39'

Tor für SG Finnentrop/​Bamenohl zum 3 : 0

45
Duje Goles55
55'

Gelbe Karte für TuS Ennepetal 1911

Herrmann (Hennes)58
58'

Tor für SG Finnentrop/​Bamenohl zum 4 : 0

Cedrick Hupka71
71'

Gelbe Karte für TuS Ennepetal 1911

Dier für Werlein74
74'

Wechsel bei SG Finnentrop/​Bamenohl beim Stand von 4 : 0

Becker für Schmitt79
79'

Wechsel bei SG Finnentrop/​Bamenohl beim Stand von 4 : 0

Kümhof für Herrmann81
81'

Wechsel bei SG Finnentrop/​Bamenohl beim Stand von 4 : 0

Kümhof83
83'

Gelbe Karte für SG Finnentrop/​Bamenohl

Und Zack... Kümhof holt sich sofort mal den gelben Karton aufgrund eines taktischen Foul an der Mittellinie

Herrmann für Albayrak84
84'

Wechsel bei SG Finnentrop/​Bamenohl beim Stand von 4 : 0

Simic Tomislav86
86'

Gelbe Karte für TuS Ennepetal 1911

Schelle für Meyer88
88'

Wechsel bei SG Finnentrop/​Bamenohl beim Stand von 4 : 0

Akhabach89
89'

Tor für SG Finnentrop/​Bamenohl zum 5 : 0

und da ist das 5:0 - Akhabach alleine auf und davon. Keine Chance für Weusthoff im Tor des TuS

90

Moritz Kümhof nach langer Verletzungspause zurück auf dem Platz

Spielbericht vom 23. März 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Was für ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf: Die SG Finnentrop/Bamenohl fertigt den TuS Ennepetal mit 5:0 ab – und das hochverdient. Vom Respekt vor dem Tabellenletzten, der vor wenigen Wochen noch in Wattenscheid überraschte, war nach wenigen Minuten nichts mehr zu spüren.

    Blitzstart mit Traumtor
    Gerade einmal 120 Sekunden waren gespielt, da lag der Ball bereits im Netz – und wie: Robin Klaas nahm eine Flanke artistisch an und versenkte sie per Seitfallzieher zur frühen Führung. Ein Treffer wie ein Paukenschlag – und gleichzeitig der Startschuss für eine dominante Vorstellung der Hausherren.

    Die SG zeigte plötzlich genau die Tugenden, die zuletzt vermisst wurden: Aggressivität, Zweikampfstärke und Kaltschnäuzigkeit. Beim 2:0 staubte Danielle Werlein ab, nachdem Anas Akhabach sich mit einem starken Solo in den Strafraum dribellte aber am stark reagierenden Gäste-Keeper gescheitert war (14.). Ennepetal blieb zwar bemüht, echte Gefahr entstand jedoch nicht.

    Stattdessen nutzte die SG die Räume konsequent: Eren Albayrak durfte nach einer halben Stunde nahezu ungestört durchs Mittelfeld marschieren und schloss trocken zum 3:0 ab (39.). Eine Vorentscheidung – und Ausdruck einer klar überlegenen Mannschaft.„Dieses Spiel heute muss der Maßstab für die kommenden Wochen sein“, betonte SG-Trainer Jonas Ermes.

    Zweite Halbzeit: kurz wacklig, dann souverän
    Nach dem Seitenwechsel reagierte Ennepetals Trainer mit gleich vier Wechseln – und tatsächlich kamen die Gäste zunächst etwas besser ins Spiel. Doch die SG blieb stabil und schlug im richtigen Moment wieder zu.

    Nach einer Standardsituation, einem Freisstß von der linken Seite, welchen Christopher Hennes auf den ersten Pfosten zog, war es Nicolas Herrmann, der per Kopf auf 4:0 stellte (58.). Spätestens jetzt war die Partie endgültig entschieden.

    Highlights, Emotionen und ein Comeback
    Die ganz Partie bot dennoch einige Geschichten:

    • Ingmar Klose, erstmals wieder im Tor, überzeugte mit Ruhe und Kommunikation – und vereitelte in der 84. Minute stark gegen Reyes Mellado.
    • Die SG blieb offensiv hungrig: Albayrak traf den Innenpfosten (62.), Werlein vergab aus spitzem Winkel (64.).
    • Moritz Kümhof feierte nach langer Verletzungspause sein Comeback (81.) und setzte direkt ein Zeichen – inklusive Gelber Karte kurz nach seiner Einwechslung.

    „Es hat eine riesige Bedeutung, weil Moritz Intensität und Führung mit hereinbringt in die Mannschaft, wenn er wieder dabei ist“, sagte Ermes über die Rückkehr seines Kapitäns. Auch zur Torwartentscheidung fand der SG-Coach klare Worte: „Inge ist auf dem Platz direkt sehr kommunikativ und strahlt viel Ruhe aus. Es war keine leichte Entscheidung für mich, Armend herauszunehmen. Er hat uns gegen Erkenschwick den Sieg gerettet und ist auch in der Kabine ein bedeutungsvoller Spieler.“

    Akhabach setzt den Schlusspunkt
    Den letzten Treffer besorgte erneut Anas Akhabach: Nach einem Konter lief er alleine auf das Tor zu und stellte auf 5:0 (89.).

    „Das kann nur der erste Schritt gewesen sein, aber wir haben heute sehr viele Dinge gezeigt, die es braucht, um diesen Abstiegskampf anzunehmen“, wollte Ermes das klare Ergebnis nicht überbewerten.



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    Das Video zum Spiel